Die NATO hat am 23. September 2026 ihren ersten Executive Resilience Course gestartet. Der Lehrgang schult hochrangige zivile und militärische Führungskräfte aus dem gesamten Bündnis darin, sich auf Krisen vorzubereiten und die Aufrechterhaltung wesentlicher Dienstleistungen sicherzustellen.
Nach Angaben der NATO umfasst der Lehrplan aufkommende Bedrohungen, kritische Infrastruktur, zivil-militärische Zusammenarbeit, wesentliche Dienstleistungen und gesellschaftliche Resilienz. Organisiert wird der Kurs von der Abteilung für Verteidigungspolitik und -planung der NATO (Defence Policy and Planning Division) gemeinsam mit dem niederländischen Institut für internationale Beziehungen Clingendael.
Die Teilnehmer kommen aus Regierung, Militär, Industrie, kritischer Infrastruktur, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Ziel sei es, Erfahrungen auszutauschen und zu lernen, wie man während einer Krise wirksam zusammenarbeitet, teilte die NATO mit.
Die stellvertretende NATO-Generalsekretärin Radmila Shekerinska eröffnete den Lehrgang.
„Im Rahmen dieses Kurses werden Sie lernen, wie zivile Fähigkeiten integriert werden können, die für unsere Abschreckung und Verteidigung von wesentlicher Bedeutung sind", sagte sie zu den Teilnehmern.
Bereits Mitte September hatte die NATO ihre Baseline Requirements for Resilience (grundlegende Resilienzanforderungen) erstmals öffentlich veröffentlicht.

